Der erste Stich :-(

Beim Füttern gestern am späten Abend, hab ich mir nun den ersten Stich eingehandelt. 🙁

Was dann? Erstmal ist es wichtig, die Ruhe zu bewahren und nicht vor Schreck alles Fallen zu lassen was man grad in der Hand hält. Ein umgestoßenes Futtergefäß, hätte zum Beispiel mit ziemlicher Sicherheit eine riesige Räuberei ausgelöst. Die Folge wären komplett ausgeräumte und tote Völker gewesen.
Naja… ist aber nix passiert.

Da der Stachel von Bienen mit winzigen Widerhaken versehen ist, bleibt er in der Haut von Säugetieren/Menschen stecken. Die Biene, die gestochen hat, stirbt dann.
Andere Insekten wie räubernde Artgenossen oder Wespen, können die Bienen dagegen auch mehrfach stechen. In dem festen Chitinpanzer des „Opfers“, entsteht ein Loch, das sich, im Gegensatz zu unserer flexiblen Haut, nicht sofort wieder zusammen zieht. Die Biene kann den Stachel also wieder raus ziehen, ohne dass er stecken bleibt und abreißt.
Den Stachel hab ich, sofort nachdem ich das Futtergefäß abgestellt habe, entfernt. So verhindert man, dass er noch weiter Gift in die Haut pumpen und tiefer wandern kann. (Dabei gibt’s nix weiter zu beachten. Einfach mit dem Fingernagel der anderen Hand wegkratzen.)

Heute ist der Handrücken etwas geschwollen und juckt. Wenn man es nicht weiß sieht man es aber unter Umständen gar nicht.
Allerdings hab ich gehört, wenn man seit Kindertagen nicht mehr (oder noch nie) gestochen wurde, kommt erst der zweite Stich richtig zur Geltung. Beim ersten weiß das Immunsystem noch gar nicht wie es reagieren soll.
Ca. 30 Stiche später hat sich dann allerdings meistens eine Gewöhnung eingestellt. Dann juckt und schwillt es so gut wie überhaupt nicht mehr.

Der erste Stich: Schwellung und Jucken am Handrücken.
Der erste Stich: Schwellung und Jucken am Handrücken.

Zum Vergleich die linke Hand OHNE Stich.
Zum Vergleich die linke Hand OHNE Stich.

Ergänzung: Zweieinhalb Tage hat es gedauert, bis der Stich angefangen hat wieder abzuschwellen. Heute am vierten Tag hat es aufgehört zu jucken.