Frühjahrsputz und Brutpflege

Das schöne Wetter am Ostersonntag haben die Bienen genutzt um „zur Toilette zu gehen“, ein bisschen Pollen für die Aufzucht der Brut zu sammeln, Wasser zu holen und den Dreck raus zu schaffen der zu groß ist um nach unten durch den Gitterboden zu fallen. Am Flugloch herrschte Hochbetrieb. 
Da keine Nachtfröste mehr angekündigt sind, habe ich das Mäusegitter entfernt. Der Schaumstoffstreifen zum Einengen des Fluglochs habe ich ja schon im Dezember weg genommen und so haben die Bienen jetzt den kompletten Schlitz frei zum ungehinderten ein- und ausfliegen.
Ein Blick auf drei Waben des oberen Brutraums zeigt ein schönes Brutnest und genug Futter für mindestens eine Woche. Richtig „explodieren“ wird das Brutnest aber wohl erst wenn die Salweide blüht.

Im Einführungskurs sagte die Dozentin „Den Fehler zu wenig gefüttert zu haben, macht ihr nur ein mal.“ Das dauernde kontrollieren und nachfüttern im Frühjahr ist so nervig, dass man in Zukunft garantiert auf Nummer sicher geht. Fest steht: Sie hatte recht. Aber man muss manchen Fehler halt trotzdem erst mal selber machen bevor man es kapiert.