2016 neigt sich dem Ende

Lange gab es hier nix mehr zu lesen, aber nach der letzten Honigernte passiert ja auch nicht mehr viel spannendes, was ich nicht schon im letzten Jahr beschrieben habe. 

Wirklich neu war lediglich, dass ich beim Wirtschaftsvolk die untere Zarge raus genommen und die Waben eingeschmolzen habe. Die Bienen sind zu dem Zeitpunkt schon nach oben gewandert, sodass unten keine Brut mehr ist. Im Frühjahr kommt dann oben wieder eine frische Zarge drauf, wodurch praktischerweise unten immer die ältesten und gammeligsten Waben hängen.

Der Rest in Kürze:

  • Die Ameisensäurebehandlung wollte dieses Jahr bei mir nicht so richtig funktionieren. Ich hatte Schwierigkeiten ausreichend Säure verdunsten zu lassen. Vermutlich war es einfach zu kalt (meine Völker stehen ja die meiste Zeit im Schatten). Ich hoffe die Bienen halten trotzdem den Winter durch.
  • Meine drei Ableger und das eine Wirtschaftsvolk habe ich nun so vereinigt, dass ich zwei starke Völker mit in den Winter genommen habe. Wenn sie durchkommen, ist das ja immer noch eine Steigerung von 100% im Vergleich zum vergangenen Jahr, welches ich mit einem Volk begonnen habe. Ich möchte nicht zu schnell zu viele Völker haben, aus Sorge mir könnte das ganze plötzlich über den Kopf wachsen.
  • Die Oxalsäurebehandlung habe ich Anfang Dezember bei Nachttemperaturen von -5°C gemacht. Damit waren die Vorraussetzungen also gut. Die nötige Säurelösung habe ich problemlos in der Apotheke bestellen können.

Noch kürzer:

Ich habe jetzt zwei große Völker, die hoffentlich, trotz weniger optimalen Ameisensäurebehandlung im Spätsommer, ausreichend stark sind, um den Winter zu überleben. Beide Völker stehen in Linn. Der Bienenstand in der Stadt bleibt bis zu den nächsten Ablegern Anfang Mai leer.