Der Frühling ist da! Sie fliegen wieder!

Als ich am Wochenende bei meiner üblichen Laufrunde mal wieder einen Abstecher zu ein paar Salweiden gemacht hab, bestätigte sich, was ich schon vermutete: Die Weidenkätzchen beginnen zu blühen. Der Frühling ist endgültig da.

Das ist wie jedes Jahr der Startschuss sowohl für Bienen als auch Imker.

  • Die Bienen finden jetzt endlich wieder ausreichend Pollen und damit genug Eiweiß um das Brutnest ordentlich auszubauen. (Nektar ist noch nicht viel zu finden, es sollte aber noch genug Zucker in den Waben lagern)
    Außerdem bietet sich bei dem guten Wetter die Gelegenheit Dreck und tote Artgenossen, die sich im Winter angesammelt haben, nach draußen zu schaffen.
  • Der Imker muss nun sicher gehen, dass ausreichend Platz und genug Zucker vorhanden ist.
    Um genug Raum für das stetig wachsende Brutnest zu schaffen, setzt man, falls nicht schon vorhanden, einfach eine zweite Zarge auf.
    Das Futter überprüft man z.B. durch das Gewicht der Beuten oder wenn man es genau wissen will, indem man sich die einzelnen Waben anschaut. Wenn nicht mehr viel da ist, muss man noch etwas nachfüttern.

Beide Völker die ich eingewintert habe, wirken putzmunter. Es herrscht ordentlich Betrieb an den Fluglöchern und es ist Brut in allen Stadien, vom Ei bis zur verdeckelten Brutzelle, vorhanden.
Volk 1 ist evtl. etwas knapp mit Futter, Volk 2 hat dafür aber um so mehr. Wird’s wirklich eng, hänge ich einfach Futterwaben von Volk 2 rüber in Volk 1.

Wenn bald die Kirsche blüht geht das Nektarsammeln und die Honigproduktion wieder los. Ab dann ist Futtermangel auch kein Thema mehr.